|
|
|
| |
Old Wabble
lagern müssen, und dabei wegen meiner Sicherheit nicht schlafen dürfen. Hier fand ich die Ruhe, welche mir für meinen morgigen weiten Ritt so notwendig war.
Als ich bemerkt wurde, kam mir ein Unteroffizier entgegen und brachte mich zum Kommandanten, der, durch Rufe aufmerksam gemacht, mit seinen Offizieren aus dem Zelte trat. Indem ich abstieg, musterte er mich und mein Pferd, und fragte dann:
»Woher, Sir?«
»Von der Sierra herab.«
»Und wohin?«
»Zum Pecos hinunter.«
»Das sollte Euch schwer werden, wenn wir die Schufte von Komantschen nicht vertrieben hätten. Habt Ihr Spuren von solchen Kerls gefunden?«
»Nein!«
»Hm! Scheinen sich südlich gewendet zu haben. Wir sitzen nun fast zwei Wochen hier, ohne eine Nase von ihnen vor die Augen zu bekommen.«
»Esel!« hätte ich ihm in das Gesicht rufen mögen, denn wenn er die Roten haben wollte, so mußte er sie suchen; es konnte ihnen nicht einfallen, ihm hierher in die Hände zu laufen. Hatte er nicht erfahren können, wo sie waren, so wußten sie jedenfalls ganz genau, daß er sich hier befand. Es war anzunehmen, daß das Lager des Nachts von ihren Spähern umschlichen wurde. Als ob er einen Teil meiner Gedanken erraten hätte, fuhr er fort:
»Es fehlt mir ein tüchtiger Scout (* Pfadfinder, Kundschafter.), auf den ich mich verlassen und der sie mir aufspüren kann. Old Wabble hat hier übernachtet; der wäre der richtige Mann
|
|
|
| |
|