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Old Wabble
ich natürlich wieder aufgenommen; der Indianer war von ihm nicht gesehen worden; es wußte überhaupt niemand, daß ich diesen kannte. Ben mußte also überzeugt sein, daß ich es sei, der das Tier erlegt hatte. Man kann sich sein Erstaunen, seine Verwunderung und - seinen Neid denken!
»Er that mir leid. Darum und, wie ich aufrichtig gestehe, zur Erleichterung meines Gewissens, machte ich ihm den Vorschlag, Old Wabble zu sagen, er habe das Schmaltier, das >junge Kind des Elks<, erlegt. Darüber war er so glücklich, daß er mich umarmte. Ich mußte als Wache gegen die Raubtiere bei meiner Beute bleiben; Needler brach mit dem Maultiere nach dem Moore auf, um Old Wabble und Litton zu holen; er brachte sie erst am späten Nachmittage. Die beiden hatten heute nicht das Haar eines Elks gesehen. Der Alte stand verstummt vor meiner Beute. Endlich gestand er, noch selten ein so mächtiges Exemplar gesehen zu haben. Der Neid zuckte durch seine schlotterige Gestalt, daß die Glieder nur so durcheinander >wabbelten<; dann maß er mich mit einem fast drohenden Blicke aus den halbgeschlossenen Augen und sagte:
»Well, ich weiß, woran ich bin, Sir. Als Ihr am Tage vor ehegestern viermal die Natur durchlöchertet, habt Ihr Euch mit mir einen Scherz gemacht; th'is clear; aber ich hoffe, daß so etwas nicht wieder geschieht, wenn wir Freunde bleiben wollen!«
»Nun, wir sind Freunde geworden und geblieben, und haben selbander manchen guten Schuß gethan. Es war, als habe das Geschenk des Häuptlings mir mit einemmale einen scharfen Blick und eine sichere Hand gebracht. Gleich von jenem Tage an sind meine Kugeln so glücklich geflogen, daß es dem Alten niemals in den Sinn
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