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Old Wabble
strengung aller seiner Kräfte auf die Spindel. Dann kommt er so ruhig und kaltblütig, als ob nichts geschehen sei, langsam und sicher wieder herabgestiegen, Leiter um Leiter über sich von den Haken lösend und in die Dachfenster des Turmes schiebend, bis er im Schallloche der Glockenstube verschwindet. Vor der Turmthür wartet die wütende Menge, bereit, ihn zu lynchen; er kommt aber nicht. Man dringt in den Turm und findet ihn oben in der Glockenstube, wo er in dem Augenblicke, in dem er den festen Boden unter sich gefühlt hat, besinnungslos zusammengebrochen ist. Er wird nach Hause gebracht und erwacht nur, um im hitzigen Fieber monatelang von dem entsetzlichen Momente zu phantasieren, wo er gezwungen gewesen ist, seinen Sohn in den entsetzlichen Tod zu stürzen. Die Kunst der Aerzte und seine trotz des Alters kräftige Natur retten ihn; aber sobald die Beine noch kaum imstande sind, ihn zu tragen, geht er auf das Gericht, um sich dem Staatsanwalte zu überliefern. Was glaubt Ihr wohl, wie das Urteil gelautet hat, Mr. Hawley?«
»Wie soll es gelautet haben! Es giebt hier nur eine Strafe: für Sohnesmord den Tod,« antwortete der Gefragte.
»Ist das wirklich Eure Meinung, Sir?«
»Natürlich. Man kann ja gar keine andre haben.«
»O doch!«
»Nein. Er hat seinen Sohn mit voller Absicht in den Tod gestoßen.«
»Nicht etwa in der Aufregung?«
»Schließt das die Absicht aus?«
»In diesem Falle wohl nicht. Aber der Fall läßt sich noch ganz anders beurteilen.«
»Möchte doch wissen, wie!«
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