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Old Wabble
erkennen war. Sein alter Hut hatte eine unendlich breite Krempe und saß ihm tief im Genick; darunter trug er ein Tuch, dessen Zipfel hinten bis auf die Schultern niederhingen. An den Ohrläppchen sah ich große, schwere Silberringe. In dem Gürtel steckte ein alter, langer Bowiekneif, und mit der knochigen, rechten Hand hielt er ein Gewehr umfaßt, dessen Konstruktion ich jetzt nicht erkennen konnte. Das Gesicht war genau so, wie es Parker uns gestern in Worten gezeichnet hatte. Am meisten fiel an diesem frühern >Könige der Cowboys< das weiße Haar ins Auge, welches wie eine silberne Mähne unter dem Hute und dem Tuche hervorquoll und ihm fast bis zum Gürtel herabreichte.
Er warf einen schnellen, scharf musternden Blick umher, wabbelte mit einer überlegenen Bewegung seine Glieder durcheinander und antwortete auf die entschuldigenden Worte Parkers:
»Pshaw! Ich weiß, daß man mich so nennt, und habe nichts dagegen, daß Ihr dies auch thut. Ihr seid verdammt unvorsichtige Kerls, ihr. Brennt ein Feuer, welches man zwanzig Meilen weit riecht, und schreit, daß man es noch zehn Meilen weiter hört! Wenn ein halbes Dutzend Rote an meiner Stelle gewesen wären, so hätten sie euch in weniger als einer Minute auslöschen können; th'is clear. Es giebt Menschen, die im Leben nie klug werden. Wo kommt ihr denn eigentlich her, Boys?«
»Vom Gila herüber,« antwortete Parker.
»Und wo wollt ihr hin?«
»Nach dem Pecos hinab.«
»Das trifft sich gut. Kann euch dort brauchen. Habt ihr vielleicht das Truppenlager berührt, welches da oben einige Reitstunden hinter dem Mistake- Cañon liegt?«
»Wir haben dort eine Nacht gelagert.«
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