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Old Wabble
Parker nannte ihre Namen, deutete dann auf mich und fuhr in leichtem Tone fort:
»Und der dort ist Mr. Charley, ein deutscher Gelehrter, der nach alten Indianergräbern sucht.«
Old Wabble richtete sein Auge auf mich, da ich ruhig liegen blieb, und meinte:
»Nach Indianergräbern? Sonderbare Beschäftigung! Aber doch auch Westmann?«
»Nein,« fuhr Parker fort. »Er mußte heut drei Probeschüsse thun und hat über zwanzig Schritte weit gefehlt.«
»Hm, kenne das, habe solche Forscher gesehen, die in die Savanne kamen, um Bücher zu machen, Bücher über die Sprache und Abstammung der einzelnen roten Stämme. Bin ihr Führer gewesen und habe mich krank geärgert. Keiner von ihnen konnte das Messer oder das Gewehr richtig in die Hand nehmen. Die Gelehrsamkeit verdirbt den Menschen; th'is clear. Aber jetzt eine wichtige Frage an Euch. Möchtet Ihr einige Dutzend Indianerskalps haben?«
»Warum nicht! Von welchem Stamme?«
»Comantschen.«
»Soll mir recht sein, Mr. Cutter. Ist es leicht?«
»Nicht allzu sehr. Man kann dabei leicht seine eigene Haut riskieren. Fürchtet Ihr Euch?«
»Das nicht; aber ich pflege erst dann zu spielen, wenn ich die Karten kenne. Ich halte es also für richtig, daß Ihr uns vorher sagt, um was es sich handelt.«
»Habt Ihr den Namen Old Surehand (* Old Schuhrhännd ausgesprochen (= Sicherhand).) gehört?«
Bei diesem Namen ergriff alle eine Bewegung der Ueberraschung, und Parker fragte schnell:
»Old Surehand? Handelt es sich um den?«
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