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Old Wabble
Pferd Old Wabbles zu nahe gekommen; er biß nach ihm, es biß wieder, und sie gerieten zusammen.
»Was ist denn das für ein impertinenter Gaul, der da mein Pferd maltraitiert,« rief der Alte, indem er aufsprang.
Er eilte herbei und ergriff den Rappen beim Zügel, um ihn von seinem Klepper wegzureißen; der Hengst aber stieg vorn kerzengerade empor, riß ihn mit in die Höhe und schleuderte ihn zur Seite, daß er neben mir niederflog. Er sprang schnell mit einem Fluche auf und wollte wieder zugreifen; da warnte ich ihn:
»Faßt Euer Pferd, aber ja nicht das meinige; es gehorcht nur mir und würde Euch mit den Hufen zerschmettern!«
Der Hengst hatte sich wirklich schon in Positur gesetzt und stand bereit, ihm im Falle eines zweiten Angriffes die Hinterhufe an den Kopf oder die Brust zu geben; er wendete dabei den ausgezeichnet schönen Kopf zurück nach ihm und bildete so, vom Feuer beleuchtet, einen Anblick, der jeden wirklichen Pferdekenner in Entzücken versetzen mußte. Old Wabble hatte vorhin das prächtige Geschöpf gar nicht betrachtet; jetzt fuhr er einige Schritte zurück und rief erstaunt:
»Thunder- storm, was für ein Tier ist das! Das muß man genauer betrachten!«
Er ging, sich respektvoll fern haltend, um den Hengst herum. Als einstiger »König der Cowboys« war er gewiß ein guter Pferdekenner. Sein altes Gesicht nahm mehr und mehr den Ausdruck des Entzückens an.
»So ein Pferd sah ich noch nie!« gestand er ein. »Es giebt nur einen solchen Stamm, und der wird bei den Mescaleros gezüchtet. Von ihm stammen zwei Rapphengste wie dieser hier, deren Herren - - - - «
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