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Old Wabble
»Ist das genug, oder soll ich Euch zeigen, wie es thut, wenn Ihr meine Faust auf den Schädel bekommt?«
Ehe er noch antworten konnte, rief einer der Gefangenen mit lauter Stimme aus:
»Old Shatterhand! Das ist Old Shatterhand! Ich habe es mir gedacht!«
Er hatte mich, weil ich im Schatten lag, vorher nicht bemerken können, nun aber beim Scheine des Feuers meine aufgerichtete Gestalt gesehen. Ich trat zu ihm und fragte:
»Kennt mich der gefangene Krieger der Comantschen?«
»Ja,« antwortete er.
»Wo hast du mich gesehen?«
»Im Lager der Racurroh- Comantschen, als du die Seelen ihrer Häuptlinge aus dem Laufe deines Bärentöters gegen den Himmel schossest. Der oberste ihrer Häuptlinge war To- kei- chun; das Leben seines Sohnes lag in deiner Hand; du aber schenktest es ihm.«
»Das stimmt. Du spricht die Sprache der Bleichgesichter ziemlich gut und hast also verstanden, was bisher gesprochen wurde?«
»Ja.«
»Ihr habt also gehört, daß ihr euch nahe dem Tode befandet?«
»Wir hörten es. Wir hörten auch, daß Old Shatterhand für unser Leben sprach.«
»Das thut er stets. Ich bin ein Freund der roten Krieger und bedaure es, wenn sie ihre Tomahawks des Krieges gegen die Bleichgesichter erheben, denn ich weiß es, daß sie zwar einmal siegen können, aber um so sicherer untergehen werden. Auch ihr sollt erfahren, daß ich nicht den Tod der roten Männer will.«
»Wir sind tapfre Krieger und fürchten den Tod nicht.«
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